Die fünf Säulen der TCM
Akupunktur
Bei der Akupunktur wird die Energie des Körpers mit feinen Nadeln beeinflusst. Sie ist die wohl bekannteste Anwendung der Chinesischen Medizin im Westen. Neben der Akupunktur wird bei der sogenannten Moxibustion - dem indirekten Abbrennen von getrocknetem Beifuss - mit Wärme behandelt. Zu den äußeren Anwendungen zählen auch Gua Sha, eine durchblutungsfördernde Schabetechnik der Haut, und das Schröpfen auf Akupunkturpunkten.
Ernährung
Die typ- und jahreszeitengerechte Ernährung hat in China einen großen Stellenwert, vor allem bei der täglichen Gesundheitspflege und zur Vorbeugung von Krankheiten. Auch wird sie gezielt zur Stärkung eingesetzt, bespielweise nach Krankheiten oder Geburten. Und in besonderen Phasen wird auch besonders gegessen, zum Beispiel in der Kinderwunsch-Zeit oder in den Wechseljahren.
Qi Gong
Qi Gong kann man mit Energie (Qi) und Arbeit (Gong) übersetzen, es ist also die Arbeit mit der Energie. Dabei wird die Energie des Körpers durch langsame Bewegungen zum Fließen gebracht. In China dient Qi Gong als Gesundheitsvorsorge, wird aber auch gezielt bei Krankheiten eingesetzt.
Chinesische Kräuter
In Asien ist die Kräutertherapie eine weitverbreitete Therapieform der TCM. Hierbei wird eine Kräutermischung aus bis zu 20 chinesischen Kräutern individuell zusammengestellt und täglich getrunken.
Tuina
Tuina setzt sich aus den chinesischen Wörtern für Drücken (Tui) und Greifen (Na) zusammen und ist die manuelle Therapie der TCM. Hierbei werden die Leitbahnen und Akupunkturpunkte gezielt gedrückt und aktiviert.